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BÜFA Gruppe schließt 2023 mit solidem Ergebnis ab

Das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA hat im Geschäftsjahr 2023, das von verschiedenen wirtschaftli-chen und geopolitischen Herausforderungen geprägt war, stabile Umsatzergebnisse verzeichnet.

•    Konzernumsatz lag bei 341 Mio. EURKonzernumsatz lag bei 341 Mio. EUR
•    Chemieunternehmen ist trotz herausfordernder konjunktureller Rahmenbedingungen robust aufgestellt
•    Internationalisierung unterstützt langfristige Wachstumsziele

Das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA hat im Geschäftsjahr 2023, das von verschiedenen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen geprägt war, stabile Umsatzergebnisse verzeichnet. Insgesamt hat die Unternehmensgruppe ein Vor-Corona-Niveau erreicht. Das Familienunternehmen bleibt aufgrund seines breiten Portfolios und seiner Internationalisierungsstrategie weiterhin solide aufgestellt.

„Die BÜFA-Gruppe hat sich angesichts des schwierigen Marktumfeldes generell robust entwickelt. Wir sind mit dem Geschäftsergebnis insgesamt zufrieden, auch wenn es erwartungsgemäß unter dem Topwert des Jahres 2022 lag“, so der kaufmännische Geschäftsführer Ralf Ramke. Der konsolidierte Konzernumsatz der BÜFA Gruppe lag bei 341 Mio. EUR und knüpft damit an das gute Vor-Vorjahr 2021 an.

Im Jahresverlauf 2023 kam es aufgrund des anhaltend schwachen Marktumfeldes zu einer konjunkturell gedämpften Nachfrage, was zu einem Mengenrückgang in einzelnen Bereichen führte. Die Absatzmengen sind im vergangenen Geschäftsjahr um rund 12 Prozent zurückgegangen. „Wir haben vor dem Hintergrund der widrigen Marktbedingungen dennoch das ordentliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf einem insgesamt guten Niveau gehalten“, resümiert Ramke. „Zugleich ist BÜFA nach wie vor sehr solide finanziert. Die Eigenmittelquote ist sogar gestiegen und liegt auf Gruppenebene bei rund 53 Prozent der Bilanzsumme“, erläutert Ramke weiter.

 

BÜFA weiter auf Wachstumskurs trotz konjunktureller Stagnation der deutschen Wirtschaft

„Durch die Erschließung neuer Märkte und durch die Diversifikation unseres Produkt- und Serviceportfolios konnten wir in einem gerade für Chemieunternehmen wirtschaftlich schwierigen Umfeld erfolgreich agieren, Risiken streuen und Wachstums­chancen nutzen“, führt Felix Thalmann, vorsitzender Ge­schäfts­führer der BÜFA Gruppe, aus. So haben wir unsere Präsenz im Bereich Composites nicht nur in Süd-Osteuropa, sondern nun auch in Skandinavien erweitert“,“ berichtet Thalmann. Damit habe BÜFA neue Segmente erschlossen und könne dortigen Kund:innen Zugang zu einer umfassenden Palette von hochwertigen Harzen, Gelcoats und Zusatzmaterialien bieten.

Darüber hinaus ist im Geschäftsfeld Cleaning die Zusammenarbeit mit MacSerien ausgebaut worden. Nachdem in 2022 eine strategische Partnerschaft begründet wurde, hat BÜFA im vergangenen Jahr 25 Prozent der Unternehmensanteile an MacSerien erworben. Die MacSerien Group ist mit zwei Produktionsstandorten in Schweden und Estland sowie weiteren Vertriebsstandorten in Teilen von Skandinavien vertreten. Die Produkte kommen vor allem in den Bereichen Autoreinigung, Wasseraufbereitung, Gastronomie und verschiedenen Industriezweigen zum Einsatz.

„Alles in allem können wir daher sagen, dass BÜFA sich unverändert auf Wachstumskurs befindet und wir uns widerstandsfähig in der Krise zeigen“, resümiert Ralf Ramke. Denn: In den letzten fünf Jahren habe das Oldenburger Familienunternehmen seine Umsätze gesteigert und sei mit seinen langfristigen Zielen auf Kurs. Bedingt durch die aktuellen konjunkturellen Entwicklungen seien generell zwar bis Ende des Jahres keine signifikanten Zuwächse zu erwarten. „In der Branche sind eher Verdrängungstendenzen erkennbar“, gibt Ramke einen Ausblick. Nichtsdestotrotz gebe es Anzeichen dafür, dass die Talsohle erreicht wurde und die Branche insgesamt verhalten optimistisch sei.

 

Nachhaltigkeit wichtiger strategischer Treiber

Ungeachtet der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland und Europa treibt BÜFA das Thema Nachhaltigkeit voran.

Bereits im vergangenen Jahr ist ein Programm aufgesetzt worden, um das ganze Produkt­portfolio dahingehend zu kategorisieren und zu prüfen, wie nachhaltig die einzelnen Produkte sind. Darüber hinaus berechnet das Oldenburger Chemieunternehmen inzwischen auch fortlaufend den Produkt Carbon Footprint (PCF), damit dieser nach und nach für das gesamte Portfolio zur Verfügung gestellt werden kann.  

Im Bereich BÜFA Composite Systems wurde zudem ein Produktportfolio entwickelt, das besonders nachhaltige Produktgruppen für die Verbundwerkstoffindustrie bietet.  Das Sortiment von BÜFA®-future umfasst styrolreduzierte und styrolfreie Produkte, biobasierte Rohstoffe, Produkte mit recycelten Rohstoffen sowie Lösungen für flammhemmende und leitfähige Anwendungen.

Am Standort von BÜFA Composite Systems in Rastede wird des Weiteren eine regenerative Nachverbrennungsanlage installiert. Dabei wird die Prozessabluft gebündelt, der regenerativen Nachverbrennungsanlage zugeführt. Auf diese Weise generiert die Anlage in Kombination mit weiteren Installationen wie Wärmetauschern aus überschüssiger Wärme Energie Zusätzlich werden diffuse Wärmepotenziale der Anlage über die Gebäudesubstanz zusammengezogen und können ebenfalls zurückgewonnen werden. „Hier setzt BÜFA über die geforderte Verordnung aus den Energie-Effizienz-Gesetz ein Standard für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens“, schildert Thalmann.

Gleichzeitig investiert BÜFA auch weiter in junge Unternehmen, die innovative, nachhaltige Lösungen erschaffen. Aus diesem Grund hat sich BÜFA nicht nur an dem Start Up ZukunftMoor beteiligt, das Moore in der Region wiederverwässert und dadurch CO2-Emissionen deutlich reduziert, sondern auch die Beteiligung an dem Start Up Ferr-Tech aufgestockt. Das niederländische Unternehmen hat ein einzigartiges Verfahren entwickelt, mit dem Ferrat(VI) in stabiler und gebrauchsfertiger Form hergestellt werden kann. Die umweltfreundliche Oxydationschemikalie dient der Reinigung von Abwasser und ermöglicht die Wiederverwendung von Wasser in der Industrie. Auf diese Weise trägt es zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei.

„Nachhaltigkeit ist und bleibt ungeachtet der Wirtschaftssituation das bestimmende Thema, wenn es grundsätzlich um die Zukunft aller geht. Daher werden wir hier auch künftig investieren“, fasst Thalmann die Bedeutung von Nachhaltigkeit bei BÜFA zusammen.